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   25.08.14 00:23
    ...na, das klingt ja ric
   28.08.14 22:04
    gefällt mir sehr, inhalt

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Tic(k) Tack Mitten im Nebel

Meine Lieblingsserie zurzeit ist Monk. Für alle die ihn nicht kennen: Schaut doch mal rein. Durch meine Freundin bin ich auf die Serie gestoßen. Sie handelt von einem Detektiv, der durch den Tod seiner Frau mit diversen Neurosen, Psychosen .. gestraft ist. Was heißt gestraft. Er lebt damit. Ich kenne Neurosen bestens. Für alle, die nicht wissen, was Neurosen sind, erkläre ich das mal kurz in meinen eigenen, laienhaften Worten: es handelt sich hierbei um Störungen des normalen Seins; um verwurzelte, wurzelnde, keimende Ängste und Zwänge. Zum Thema Zwangsgedanken habe ich bereits einen halbwegs sarkastischen Post verfasst; wen das interessiert, der möge ihn sich durchlesen. Zurück zu den Monk-Neurosen. Ich stehe auf diese Neurosen, obgleich sie mich wahnsinnig machen. Ich erinnere mich an einige dieser Neurosen und vergleiche meine mit denen Monks. Waschzwang; der Zwang, Dinge zu berühren oder gerade zu rücken. Ich glaube, viele Menschen leiden unter verschiedensten Zwängen. Dem Zwang, ständig zu reisen; dem Zwang, sich sicher fühlen zu müssen oder dem Zwang, meinetwegen dreimal täglich seine Wohnung aufzuräumen. Aber diese Art von Zwängen ist anders. Sie ist so richtig unnötig. Zwangsgedanken sind wieder eine andere Kiste. Für mich persönlich die mieseste, stinkendste, abartigste Kiste. Aber Zwangsneurosen wie die Ränder von Pflastersteinen nicht zu berühren oder keine Sache nur mit einer Hand zu berühren sind so richtig ätzend. Eine der interessanten Fragen an das Leben: Warum lässt du es zu, dass Menschen ihre Zeit verschwenden mit Gedanken an nichtigste Dinge? Haben die in deinen Augen nichts besseres zu tun? Dürfen die nicht normal sein? Einfach mal nichts denken? Und einfach über eine bepflasterte Straße gehen und dabei an ein Date oder den Wochenendeinkauf nachdenken und nicht im Schneckentempo und mit nach unten gerichtetem Blick um die Rillen herumschleichen? Ich starte vielleicht eine Serie: Tic(k), Tack Mitten im Nebel. Fragen an das Leben, das uns so oft seine Kehrseite Nebel zuwendet.
14.9.14 22:10


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Kurze Beine, dicker Po-macht ja nix. Es gibt Plateau

Das Motto, mit dem ich durchs Leben gehe, ist das nun wirklich nicht. Ich vertrete die Ansicht, wer einen Po nicht zu würdigen weiß, der hat es erst recht nicht verdient, dass ich mich für diesen Jemand einen quälenden Abend auf hohen Schuhen durch stickige Diskotheken über klebrigen Boden bemühe. Was sind das überhaupt für Frauen, die GERNE hohe Schuhe tragen? Zumeist sind das ja schlanke Frauen. Frauen, die ohnehin lange, schöne, muskulöse und definierte Beine haben. Ich schaue sie an und an mir herunter: bequeme Turnschuhe, kurze runde Beinchen, knubbelige Knie. Aber mir gehts spitze. Das Gefühl, sich für keinen krumm zu machen, ist spitze. Hohe Schuhe sind mehr Schein als Sein. Womöglich kaufen sich Millionen von Frauen eine Sammlung hoher Schuhe, um welche im Schrank zu haben. Um sie dann Freundinnen bei einem Mädelsabend vorzuzeigen und sie auf ihrem YouTube-Kanal in die Kamera zu halten. Ich schaue mir diese Videos an und nicke anerkennend: Respekt, wenn du darauf auch laufen kannst. Also, Frauen kaufen sich hohe Schuhe, weil sie glauben, dass sie es müssen. Sie denken sich: wenn ich keine hohen Schuhe habe, bin ich keine richtige Frau! Des Frauseins nicht würdig. Eine Schande für das Erbe hart arbeitender, sich auf den Gipfel der Karriereleiter kämpfender Modeschöpferinnen.(Übrigens könnte es durcheinaus sein,, dass die Plateauschuhe ein Mann erfunden hat. Eine spontane Google-Recherche diesbezüglich ist erfolglos geblieben.) Somit kaufen Frauen Schuhe mit ABSATZ, quetschen sich die Zehen ein und reiben sich die Hacken auf, um den vermeintlichen Ansprüchen der Gesellschaft zu genügen. Um nicht in unangenehme Situationen zu geraten und womöglich den Ruf einer highheellosen Frau davonzutragen,was in etwa ebenso schlimm ist, wie die Tatsache, nicht täglich seine Unterwäsche zu wechseln oder überhaupt keine zu besitzen. Ich gehe jetzt mal los, Frauen mit Absatz suchen, und zwar in klebrigen, stickigen, stinkigen, verruchten, angekotzten Diskotheken. Nur ein Scherz, ich schlafe jetzt. Nicht jedoch, ohne nochmal meine kleinen, weichen Füßchen zu streicheln: Kurze Beine, dicker Po- stört mich nicht; es geht auch so.
14.9.14 00:25


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